Sektorale Heilpraktikerin für Podologie

 

Im Dezember 2015 ist mir vom Gesundheitsamt Bottrop, die Erlaubnis zur Führung der Bezeichnung Heilpraktikerin für Podologie, erteilt worden. Nun ist es mir als Heilpraktikerin möglich, im Gegensatz zur Podologin, die Heilkunde nach dem HeilprG § 1 beschränkt auf das Gebiet der Podologie auszuüben. Das bedeutet, ich darf selbständig und ohne Verordnung eines Arztes diagnostizieren, therapieren und freiverkäufliche Medikamente zur lokalen Anwendung rezeptieren.

Das ist  der Podologin nicht erlaubt.

Durch diesen wichtigen Unterschied, darf ich als Heilpraktikerin für Podologie, im Vergleich zur Podologin, eigenständig und ohne ärztliche Weisung meinen Patienten ein umfangreiches Behandlungsangebot ihrer Fußerkrankungen anbieten.

Dennoch werde ich in der Eigenschaft als Heilpraktikerin die Abgrenzungen zu bestimmten, bestehenden und auch ansteckungsverdächtigen Diagnosen erkennen, bei denen das gesetzliche Behandlungsverbot meinerseits zu befolgen ist. Eine Arztzuweisung erfolgt.

 

 

In der Regel enthalten die gesetzlichen Krankenkassen keine Heilpraktikerleistungen. Anders verhält es sich bei den privaten Krankenkassen. Sollten Sie eine Zusatzvereinbarung über Heilpraktikerleistungen abgeschlossen haben, zahlen Sie ihre Behandlungskosten in bar, Sie erhalten eine Rechnung, diese reichen Sie bei Ihrer privaten Krankenkasse ein.

 

Damit Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen, informieren Sie sich bitte vorab bei ihrer zuständigen Krankenkasse!